Wir arbeiten eng mit Forschern der SLU zusammen, die uns bei der Prüfung und Bewertung unserer Produkte unterstützen.
Unabhängige Forschung
Black and white cow standing in a green field, representing Tenospin's agricultural products.
Erprobt auf dem Feld
Bis eines unserer Produkte auf den Markt kommt, vergeht ein langer Entwicklungsprozess.
Da wir Lösungen anbieten möchten, die echten Mehrwert bringen, stellen wir sicher, dass sie maximale Zuverlässigkeit beim Wickelvorgang bieten und das Futter bestmöglich schützen.
Wir arbeiten eng mit Lohnunternehmern und Landwirten zusammen. Der Erfahrungsaustausch zwischen unseren Produktspezialisten und den Anwendern im Alltag spielt eine zentrale Rolle in der Produktentwicklung. Jedes Jahr unterstützen ausgewählte Partnerbetriebe die Bewertung und Erprobung unserer Produkte. Dieses enge Feedback fließt direkt in die Entwicklung der nächsten Generation zuverlässiger Silageschutzprodukte ein.
Darüber hinaus entwickeln und testen wir unsere Produkte bereits seit den 1990er-Jahren in Zusammenarbeit mit der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften (SLU).
Und geprüft im Labor
Die Schwedische Universität für Agrarwissenschaften (SLU) hat in den vergangenen Jahrzehnten mehrere Studien durchgeführt, die die Wirksamkeit von Tenospin Ballenwickelfolie im Hinblick auf die Silagequalität belegen.
Wenn du mehr über die SLU erfahren möchtest, klicke hier.
Für dich bedeutet das: Wenn du dich für ein Tenospin Produkt entscheidest, erhältst du eine wissenschaftlich geprüfte Wickelfolie.
In einer Studie untersuchte die SLU die Silagequalität und Verluste bei Rundballen, die mit Tenospin (25 μ) und Tenospin+ (21 μ & 19 μ) gewickelt wurden. Das Ergebnis: Tenospin und Tenospin+ zeigten eine hohe Dichtheit, ausgezeichnete Silagequalität und sehr geringe Trockenmasseverluste (DM-Verluste).
Diese lagen bei nur 1 %, was im Vergleich zu früheren unabhängigen Marktstudien ein außergewöhnlich niedriger Wert ist.
Mehr über die Studienergebnisse erfahren
Studie zur Silagequalität
Was bedeutet es eigentlich, wenn wir sagen, dass ein Produkt getestet wurde – und wie läuft das genau ab?
Schritt 1:
Zuerst wird ein geeignetes Feld mit einer homogenen Grasnarbe ausgewählt, damit spätere Messungen nicht durch Unterschiede in Reife, Zusammensetzung oder Feuchtigkeit verfälscht werden. Nach dem Mähen werden Grasproben aus verschiedenen Bereichen des Feldes oder direkt aus den Ballen entnommen, bevor diese gewickelt werden. Diese Proben gehen ins Labor und dienen später als Vergleichsbasis.
Schritt 2:
Bevor die Ballen gewickelt werden, wird jeder einzelne Ballen eindeutig markiert. Dazu bekommt jeder eine Nummer – zunächst auf einem Band, das am Netz oder an der Mantelfolie befestigt wird, und zusätzlich direkt auf der Folie vermerkt. Nur so ist später klar nachvollziehbar, welchen Ballen wir uns gerade anschauen.
Schritt 3:
Für jeden Ballen wird das Gewicht vor dem Einlagern notiert. Nach der Lagerzeit wird erneut gewogen. Die Gewichtsdifferenz ist der wichtigste Indikator für die Bestimmung der Trockenmasseverluste.
Schritt 4:
Die Ballen werden anschließend auf sauberem, sandigem Boden in einer Lage gelagert und mit einem Vogelschutznetz abgedeckt. Während der Lagerzeit – mindestens 12 Wochen, damit der Gärprozess vollständig abgeschlossen ist – werden die Ballen zweimal pro Woche auf eventuelle Schäden kontrolliert.
Schritt 5:
Nach der Lagerung wird die Dichtigkeit der Versiegelung geprüft, indem gemessen wird, wie lange es dauert, bis Luft von außen wieder in den Ballen eindringt.
Schritt 6:
Dann werden die Ballen geöffnet. Bevor sie bewegt oder beprobt werden, wird die Oberfläche visuell auf Hefe- und Schimmelbildung kontrolliert – oben, an den Seiten und unten.
Schritt 7:
Anschließend werden Proben des silierten Futters entnommen und mit den ursprünglichen Frischproben verglichen. Dafür wird ein spezieller Bohrkernzieher verwendet, um Mischproben aus dem gesamten Ballen – bis in den Kern – zu erhalten.
Schritt 8:
Alle Proben werden im Labor auf verschiedene Qualitätsparameter untersucht, zum Beispiel Trockenmassegehalt, Milchsäure und Ethanolgehalt. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und verglichen.
Alle unsere Studien werden durch oder in Zusammenarbeit mit unabhängigen Instituten durchgeführt. Die Ergebnisse helfen uns sicherzustellen, dass unsere neuen und bestehenden Produkte tatsächlich eine hohe Silagequalität ermöglichen.
In vielen Fällen haben unsere Silage-Tests sogar zu offiziellen Veröffentlichungen geführt – weil die Erkenntnisse einen wichtigen Fortschritt im Bereichd er der Ballensilage dargestellt haben.